Geschichte

  

Bis ca. 1890 hatte Johann Baptist Kech am selben Standort, an dem sich die Gärtnerei heute befindet, noch eine Nagelschmiede betrieben. Mit Beginn der Industrialisierung waren seine Dienste jedoch überflüssig, sodass er aus seinem Hobby "Garten" ein neues berufliches Standbein machte. Damals lag der Schwerpunkt eher auf dem Verkauf von Gemüsesetzlingen, Beerensträuchern und anderen Nutzpflanzen.

Im Jahr 1960 wurde die Gärtnerei inklusive Wohnhaus aufgrund des Bundesstraßenausbaus abgerissen und anschließend neu gebaut. Johann Baptists Sohn Stefan, der den Betrieb übernommen hatte, verstarb bereits 1968. Für die nächsten zehn Jahre verpachtete seine Witwe daraufhin die Gärtnerei. In dieser Zeit erlernte deren Sohn Michael das Gärtnerhandwerk, um anschließend den Betrieb gemeinsam mit Ehefrau Margret weiter zu führen. Heutzutage werden neben Schnittblumen, Zier- und Nutzpflanzen auch Ziergehölze verkauft und auch durch die Friedhofsgärtnerei steht die Gärtnerei auf mehreren Standbeinen.


2010 wurde das Gewächshaus komplett abgerissen und neu gebaut, da Martin Kech in Zukunft den Familienbetrieb in der dann vierten Generation weiterführen wird.